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Ein Entwicklerleitfaden zu Namenskonventionen

Wie du Variablen, Funktionen und Dateien benennst, mag wie Geschmackssache wirken, ist aber in Wahrheit eine Regel, die die Produktivität deines Teams und die Lesbarkeit deines Codes prägt.

Warum Namenskonventionen wichtig sind

Code wird weit häufiger gelesen als geschrieben. Eine einheitliche Namenskonvention hilft anderen – und deinem zukünftigen Ich –, den Code schnell zu verstehen.

Wenn die Regeln einheitlich sind, deutet allein der Name schon darauf hin, ob es sich um eine Variable, eine Konstante oder eine Klasse handelt, und reduziert unnötiges Suchen.

Die wichtigsten Formate auf einen Blick

Konventionen nach Sprache und Kontext

Viele Sprachen empfehlen ihre eigenen Konventionen. Python bevorzugt snake_case für Variablen und Funktionen, JavaScript und Java verwenden camelCase, und die meisten Sprachen nutzen PascalCase für Klassennamen.

Konstanten werden unabhängig von der Sprache oft in CONSTANT_CASE geschrieben, und kebab-case ist faktisch der Standard für URL-Pfade und CSS-Klassen.

Einheitlichkeit zählt mehr als die Regel

Kein einzelnes Format ist absolut richtig. Am wichtigsten ist, die Regel, auf die sich dein Projekt oder Team geeinigt hat, konsequent einzuhalten.

Wenn du in eine bestehende Codebasis einsteigst, bevorzuge deren Konventionen gegenüber dem persönlichen Geschmack. Wenn du viele Bezeichner auf einmal umbenennen musst, hilft ein Schreibweisen-Konverter.